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Stromstärke & Lastgrenzen von E-Zigaretten Akkus

Stromstärke & Lastgrenzen von E-Zigaretten Akkus <p>Mittlerweile gibt es die unterschiedlichsten E-Zigaretten Akkus in verschiedenen Farben, Formen und Größen. Sub-Ohm Dampfen erfordert einiges an Hintergrundwissen, gerade im Hinblick auf die <strong>Lastgrenzen der Akkus</strong>. Das ...

Mittlerweile gibt es die unterschiedlichsten E-Zigaretten Akkus in verschiedenen Farben, Formen und Größen. Sub-Ohm Dampfen erfordert einiges an Hintergrundwissen, gerade im Hinblick auf die Lastgrenzen der Akkus. Das Team von Flotter-Dampfer möchte Ihnen hier einen kleinen Überblick über die wichtigsten Merkmale von regelbaren E-Zigaretten-Akkus aufzeigen, die Sie im E-Zigarette Shop kaufen können.

Wußten Sie eigentlich, dass ein regelbarer Akkus der bis zu 40 Watt abgeben kann, durch eine falsche Einstellung den Verdampfer zerstören kann? Oder dass nicht alle Verdampfer mit jedem Akku verwendet werden dürfen, da sonst der Akku explodieren könnte? Ist Ihnen klar, was der VV-, VW-, VT oder TC-Modus bedeutet und wie diese arbeiten? Alle diese Fragen möchten wir Ihnen hier beantworten.

Kleiner Pysik-Crash-Kurs:

Die Leistung (Watt) eines Verdampfers ist abhängig vom Widerstand (Ohm) sowie der Spannung (Volt) des Akkus. Je größer der Widerstand, desto mehr Spannung wird benötigt, um die gleiche Leistung zu erzielen. Umgekehrt bedeutet dies: Je kleiner der Widerstand, desto größer ist die Leistung bei gleichbleibender Spannung.

Auf deutsch bedeutet das ganze nichts anderes als: Je größer die Leistung ist, desto heißer wird die im Verdampfer verwendete Heizwendel, die wiederum das Liquid zum Verdampfen bringt. Stimmt das Verhältnis von Hitze und Liquidmenge entstehen enorme wohlschmeckende Dampfwolken.

Die Formel zur Berechnung der Leistung lautet:
Watt = Volt² : Ohm
(Leistung = Spannung x Spannung : Widerstand)

Also kauft man sich einen Verdampfer mit kleinem Widerstand und einen E-Zigaretten Akku der viel Spannung abgeben kann und schon hat man die ultimative Dampfmaschine? Leider nein. In der Theorie ist diese Aussage zwar korrekt aber in der Praxis kommen weitere Faktoren hinzu, die beachtet werden müssen:

  • jeder Verdampfer besitzt eine maximale Leistungsgrenze, bis dieser zerstört wird
  • der Liquidfluss muss ausreichend groß sein, damit für die hohe Leistung auch genügend Liquid zur Verdampfung bereit steht, um zu verhindern, dass das Liquid verbrennt
  • auch der Akku besitzt eine Lastgrenze und kann nicht jede Leistung abgeben, die man sich wünscht

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Stromstärke des E-Zigaretten Akkus berechnen

Zur Berechnung der Lastgrenze eines E-Zigaretten Akkus muss die benötigte Stromstärke berechnet werden, was wie folgt geschieht:

Ampere = Volt : Ohm
(Stromstärke = Spannung : Widerstand)
Ampere =  (Watt : Ohm)
(Stromstärke = Wurzel aus Leistung : Widerstand)

Der Akku muss also in der Lage sein, die errechnete Stromstärke kurzzeitig beim Befeuern der E-Zigarette abgeben zu können. Beachten Sie bitte, dass die auf den Akkus angegebenen mAh nichts mit dieser Lastgrenze zu tun haben, sondern lediglich Auskunft darüber geben, welche Kapazität der Akku besitzt (Laufzeit).

Beispielrechnung:

Am Akku werden 4,2 Volt eingestellt und ein 1,5 Ohm Verdampfer verwendet. So ergibt dies eine Leistung von 11,76 Watt und eine benötigte Stromstärke von 2,8 Ampere. Die Lastgrenze der meisten kleinen Akkus (14-19mm Durchmesser) liegt jedoch bei 2,5 Ampere. In diesem Fall erreicht der Akku also nicht die gewünschte Leistung von 11,76 Watt, weil die benötigte Stromstärke nicht zur Verfügung gestellt werden kann. Die maximale Spannung beträgt bei einer Lastgrenze von 2,5 A und einem 1,5 Ohm Verdampfer nur 3,75 Volt (2,5A x 1,5 Ohm), was wiederum einer Leistung vom 9,38 Watt entspricht. Die meisten Akkus regeln die Leistung dann automatisch herunter, ohne das der Nutzer davon etwas merkt. Problematisch ist hier jedoch, dass in diesem Fall der Akkus ständig an seiner Lastgrenze betrieben wird, was die Lebensdauer verkürzt.

Will man dennoch ca. 11 Watt dampfen, empfiehlt es sich einen anderen Verdampfer mit einem höheren Widerstand oder einen anderen Akku zu verwenden.

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Sub-Ohm Akkus für E-Zigaretten

Um Verdampfer mit Widerständen von 1,0 Ohm und weniger betreiben zu können, benötigen Sie Sub-Ohm taugliche Akkus. Im Sub-Ohm Bereich fließen sehr hohe Ströme, die zum Ausgasen des Akkus führen können. Die Verwendung herkömmlicher Akkus kann zum irreparablen Schaden bis hin zur Explosion des Akkus führen.

Entsprechend oben genanntem Lastgrenzenhinweis können Sie einfach selbst nachrechnen, was der Akkus z.B. bei einem Widerstand von 0,5 Ohm (optimal mit 25 Watt zu dampfen) zu leisten hat. Hierfür wird eine Spannung von ca. 3,6 Volt benötigt, was eine Stromstärke von 7,2 A voraussetzt. Die Lastgrenze eines kleinen EVOD oder eGo Akkus liegt aber nur bei 2,5 A und würde damit um das 3-fache überschritten.

Optimal sind hier Akkuträger mit 18650 Akku, die z.B. ab 20A und aufwärts erhältlich sind.

Entladestrom der Akkus im Sub-Ohm Bereich:

Im Sub-Ohm Bereich fließen sehr hohe Ströme die hohe Lastgrenzen bzw. Entladeströme erfordern. Beachten Sie daher immer die  Lastgrenze Ihres Akkus in Verbindung mit der eingestellten Leistung (Watt) und des eingesetzten Verdampferwiderstandes:

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Akku-Lastgrenzen im Subn-Ohm Bereich


2015-09-23 11:54 Uhr | Blog-Kategorie: Technische Fragen

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